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Lautsprecher im Raum optimieren – Wie du jeden Studio Monitore besser klingen lässt!

Dieser Vorgang setzt ein gewisses Grundverständnis voraus. Du benötigst ein Messmikrofon (ca 50€) und die Audio Software CARMA (kostenloser Download). Als Messmikrofon empfehlen wir dir das Behringer ECM8000 Kondensator, da dieses gut und günstig ist.

Ziel ist es des von den Studio Monitoren ausgegebene Signal aufzunehmen, auszuwerten und anschließend zu korrigieren damit wir einen möglichst linearen Frequenzgang erreichen.

Mit der Audio-Software CARMA kannst du einen Testton (Pink Noise) abspielen und direkt in der Software über das Messmikrofon aufnehmen und analysieren. So kannst du Schwächen deiner Studio Monitore oder der Raumakustik ausgleichen in dem du die (Korrektur)Einstellmöglichkeiten der Lautsprecher nutzt (anheben oder absenken über- oder unterbetonter Frequenzen) oder du einen EQ auf den Master-Ausgang deiner DAW (Digital Audio Workstation) legst und das Ausgangssignal anzugleichen.

So kannst du die Bereiche die du in CARMA als über oder unterbetont ausgewertet hast korrigieren. Lies hier für bitte erst die Anleitung der CARMA Software. Als Beispiel: Der Frequenzgang auf dem Analyzer in CARMA soll eine möglichst gerade Linie darstellen. In der Praxis sieht das meistens anders aus. Du wirst über- und unterbetonte Bereiche finden.

Profitipps (Formatbeatz Studio)

Bevor man viel Geld für teure Lautsprecher ausgibst solltest man sich auch Gedanken über die Raumakustik machen. hier ist nicht der Schallschutz gemeint, sondern der Klang innerhalb des Raumes. Es würde wenig Sinn machen sich Boxen für 1.400,-€ das Stück zu kaufen und sie in einen Raum zu stellen der sich nach Badezimmer anhört. Die sehen zwar dann sicher schick aus doch wurde hier eindeutig das Wichtigste vergessen – der Klang. 

Ich habe mich wirklich ausführlich mit dem Thema Raumakustik beschäftigt da ich erst vor einem Jahr mein Studio geplant habe und dort alles optimal haben wollte. Bei einem bewohntem Raum der ungünstige Vorraussetzungen zum Musik machen hat wäre man dann sicher mit 300€ das paar besser bedient.

Tipp01 „Vermeide es die Lautsprecher zu nah an der Wand aufzustellen. Je nach Größe der Lautsprecher solltest du mind. 30cm einhalten. Auch sollte man die Monitore nicht in Ecken stellen. Idealerweise wäre mittig an einer Wand so das de Raum hinter Dir auch recht symmetrisch verläuft. So garantierst du gleiche Laufzeiten bei der Wiedergabe. Der Ton wird von beiden Boxen ausgestoßen und ca. gleichzeitig von der Wand hinter Dir reflektiert.“

Tipp02 Raumakustik, Diffusor, Absorber, Akustik-Module, Spiegeltrick, Formatbeatz, Monitorlautsprecher Kabel, XLR Kabel, Klinke Kabel, Cinch Kabel, Lautsprecher Ständer, Lautsprecherständer, Lautsprecherstativ, Lautsprecher Stativ,Wie du Deinen Raumklang mit einfachen Tricks wesentlich verbessern kannst.“ Ziel ist es hier den Bereich zu finden an dem der Schall vom Lautsprecher direkt reflektiert wird. Du benötigst hierzu nur einen kleinen Kosmetikspiegel (ab3€) und optimaler weise einen Freund der Dir kurz hilft.

Begebe Dich auf den Platz an dem du sitzt bzw. stehst und nimm die Haltung ein in der du gewöhnlich arbeitest. Jetzt bitte Deinen Freund darum den Spiegel seitlich von Dir an der Wand auf Ohrenhöhe von hinter Dir in Richtung Lautsprecher zu schieben. Schaue in den Spiegel während du in deiner Arbeitsposition sitzt.

Sobald der Spiegel in den Bereich kommt in dem du den Lautsprecher im Spiegel siehst mache eine kleine Markierung an deiner Wand. Du hast jetzt den Punkt ermittelt an dem der Schall seitlich als erstes reflektiert wird. An dieser Stelle kannst du jetzt entweder einen Absorber oder einen Diffusor installieren.(siehe Abschnitt (Raumakustik-Absorber/Diffusor) Dies kannst du direkt hinter Dir tun da auch hier der Schall als erstes auftrifft und reflektiert wird.“

Weitere Tipps folgen in kürze…

Buchempfehlungen zum Thema Raumakustik und Studio Akustik

  1. Raumakustik im Alltag: Hören – Planen – Verstehen*
  2. Studio Akustik: Konzepte für besseren Klang*
  3. Zeitrichtige, klangrichtige und akustisch hochwertige Musik in Konzertsälen, in Wohnräumen, in Tonstudios, sowie mit Lautsprechern oder Kopfhörern durch PfleidRecording und Pfleid-Marot-Mixing*
  4. Studio Akustik: Konzepte für besseren Klang*

Weitere Produktempfehlungen und Tests:

Test-Studio: Formatbeatz Tonstudio München